Frauen mit MS haben häufiger Migräne
Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie kommt Migräne bei Frauen mit MS häufiger vor als sonst. Dies berichtet die American Academy of Neurology. Studienautorin Dr. Ilya Kister der New YorkUniversity School of Medicine warnt allerdings vor einem Fehlschluß.
Obgleich es offenbar einen Zusammenhang zwischen Fällen von MS-Diagnose und Migräne gebe, sollten sich sich Migränepatientinnen keine Sorgen machen an MS zu erkranken. Weniger als 1% der Migränepatientinnen entwickle jemals eine MS.
Das Ergebnis basiert auf Daten von 116.678 Teilnehmerinnen der Nurses' Health Study II. Zu Beginn des 16jährigen Zeitraums wurde bei 18.000 Frauen eine Migräne diagnostiziert. Am Ende der Beobachtungszeit lag die Zahl der MS-Fälle bei 375. Von diesen hatten 82 vor Beginn des Studienzeitraumes eine Diagnose der Migräne erhalten. Die Beobachtungen stellen die erste Massenstudie ihrer Art zur Beobachtung von Zusammenhängen zwischen Migräne und MS dar.
Weitere Informationen dazu werden beim Jahrestreffen der US-Neurologen
in Toronto Anfang April vorgestellt.
Quelle: e-med GmbH
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