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18. August 2018
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Individualität statt 08/15: Die Therapie der Multiplen Sklerose ist im Wandel

Bei der Multiplen Sklerose hat es deutliche Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten gegeben. Dadurch ist die Behandlung individuell an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen. Außerdem haben sich die Therapieziele gewandelt: Zunehmend rückt die Freiheit von Krankheitsaktivität, die Verhinderung der Progression und sogar eine Besserung von Behinderungen in den Fokus.
Es geht bei der Therapie der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) längst nicht mehr nur um eine Hemmung akuter Schübe und eine Verhinderung der Behinderungsprogression. Vielmehr soll eine Stabilisierung der Erkrankung erwirkt, eine Hemmung der Konversion zur sekundär progredienten MS (SPMS) abgewendet und möglichst sogar eine Rückbildung bereits manifester Behinderungen erwirkt werden. Davon abgesehen soll eine hohe Lebensqualität erhalten bleiben, die Patienten sollen ein ganz normales Leben führen können, berichtete Prof. Dr. Volker Limmroth, Köln, bei einem Presseworkshop von Sanofi Genzyme.

Dass diese Ziele realistisch sind, zeigte Limmroth am Beispiel einer Impulstherapie mit Alemtuzumab auf. Der Wirkstoff ist seit 5 Jahren zur Behandlung der aktiven MS zugelassen, aus kontrollierten Studien liegen Therapieerfahrungen über 7 Jahre vor. Sie dokumentieren eine gute klinische Wirksamkeit mit anhaltend niedriger Schubrate und einer Krankheitsstabilisierung ohne Verschlechterung der Behinderung bei 69 respektive 74% der Patienten in den beiden Zulassungsstudien. Bemerkenswert ist nach Limmroth zudem eine signifikante Besserung des EDSS (Expanded Diseability Status Scale) bei 37 bzw. 44% der Patienten.

Der Kölner Neurologe hob einen weiteren Befund hervor: Nur bei 1,1% der Patienten unter Alemtuzumab war eine Konversion zu einer SPMS zu beobachten gegenüber 18% der Patienten in einer vergleichbaren Patientenpopulation.

Es gibt nach Dr. Thorsten Rosenkranz, Hamburg, weitere Argumente für Alemtuzumab bei Patienten mit aktiver MS. So wird der Wirkstoff in 2 Behandlungsphasen im Abstand von einem Jahr verabreicht, die Patienten brauchen ansonsten keine MS-Therapeutika und sind damit nicht durch eine kontinuierliche Therapie belastet. Es kommt zu einer Reorganisation des Immunsystems und bei 59% der Patienten ist anschließend keine weitere Behandlung notwendig. Ansonsten können sich bei Bedarf ein oder 2 weitere Therapiephasen anschließen. Alemtuzumab zeigt zudem über den Beobachtungszeitraum von nunmehr 7 Jahren laut Rosenkranz ein konsistentes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil.

Die Impulstherapie erlaubt den Patienten ein weitgehend durch die Erkrankung und deren Behandlung unbeeinträchtigtes Leben. Das betrifft auch die Familienplanung: „Trotz anhaltendem biologischen Effekt ist der Wirkstoff nach wenigen Wochen im Serum nicht mehr nachweisbar. Bereits 4 Monate nach Abschluss der Alemtuzumab Therapiephasen können Frauen mit Kinderwunsch daher problemlos schwanger werden“, so Rosenkranz.Bei der Multiplen Sklerose hat es deutliche Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten gegeben. Dadurch ist die Behandlung individuell an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen. Außerdem haben sich die Therapieziele gewandelt: Zunehmend rückt die Freiheit von Krankheitsaktivität, die Verhinderung der Progression und sogar eine Besserung von Behinderungen in den Fokus.
Es geht bei der Therapie der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) längst nicht mehr nur um eine Hemmung akuter Schübe und eine Verhinderung der Behinderungsprogression. Vielmehr soll eine Stabilisierung der Erkrankung erwirkt, eine Hemmung der Konversion zur sekundär progredienten MS (SPMS) abgewendet und möglichst sogar eine Rückbildung bereits manifester Behinderungen erwirkt werden. Davon abgesehen soll eine hohe Lebensqualität erhalten bleiben, die Patienten sollen ein ganz normales Leben führen können, berichtete Prof. Dr. Volker Limmroth, Köln, bei einem Presseworkshop von Sanofi Genzyme.

Dass diese Ziele realistisch sind, zeigte Limmroth am Beispiel einer Impulstherapie mit Alemtuzumab auf. Der Wirkstoff ist seit 5 Jahren zur Behandlung der aktiven MS zugelassen, aus kontrollierten Studien liegen Therapieerfahrungen über 7 Jahre vor. Sie dokumentieren eine gute klinische Wirksamkeit mit anhaltend niedriger Schubrate und einer Krankheitsstabilisierung ohne Verschlechterung der Behinderung bei 69 respektive 74% der Patienten in den beiden Zulassungsstudien. Bemerkenswert ist nach Limmroth zudem eine signifikante Besserung des EDSS (Expanded Diseability Status Scale) bei 37 bzw. 44% der Patienten.

Der Kölner Neurologe hob einen weiteren Befund hervor: Nur bei 1,1% der Patienten unter Alemtuzumab war eine Konversion zu einer SPMS zu beobachten gegenüber 18% der Patienten in einer vergleichbaren Patientenpopulation.

Es gibt nach Dr. Thorsten Rosenkranz, Hamburg, weitere Argumente für Alemtuzumab bei Patienten mit aktiver MS. So wird der Wirkstoff in 2 Behandlungsphasen im Abstand von einem Jahr verabreicht, die Patienten brauchen ansonsten keine MS-Therapeutika und sind damit nicht durch eine kontinuierliche Therapie belastet. Es kommt zu einer Reorganisation des Immunsystems und bei 59% der Patienten ist anschließend keine weitere Behandlung notwendig. Ansonsten können sich bei Bedarf ein oder 2 weitere Therapiephasen anschließen. Alemtuzumab zeigt zudem über den Beobachtungszeitraum von nunmehr 7 Jahren laut Rosenkranz ein konsistentes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil.

Die Impulstherapie erlaubt den Patienten ein weitgehend durch die Erkrankung und deren Behandlung unbeeinträchtigtes Leben. Das betrifft auch die Familienplanung: „Trotz anhaltendem biologischen Effekt ist der Wirkstoff nach wenigen Wochen im Serum nicht mehr nachweisbar. Bereits 4 Monate nach Abschluss der Alemtuzumab Therapiephasen können Frauen mit Kinderwunsch daher problemlos schwanger werden“, so Rosenkranz.

Quelle: JournalMED

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