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11. Dezember 2018
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Neues Forschungskolleg eröffnet moderne Karriereperspektiven für junge Ärztinnen und Ärzte

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) fördert mit einer Million Euro interdisziplinäres Forschungskolleg „Darm-Gehirn-Achse: Relevanz für die Entzündungsmedizin und Neurodegeneration“
in Kiel
Die wissenschaftliche Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern, insbesondere in frühen Karrierestufen, gehört zum Selbstverständnis der Universitätsmedizin. Forschungsinteressierte und -aktive junge Medizinerinnen und Mediziner sind prädestiniert für die Herstellung eines Brückenschlags zwischen Labor und Klinik, also für die Translation von Forschungsergebnissen in die Klinik und wieder zurück in die Forschung, beispielsweise, um neue Therapien zu entwickeln.

Um diesen Karrierepfad verlässlicher und attraktiver zu gestalten, erhielt die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nun gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) den Zuschlag für ein Else Kröner-Forschungskolleg Kiel (EKFK) mit dem Titel „Darm-Gehirn-Achse: Relevanz für die Entzündungsmedizin und Neurodegeneration“. Die EKFS fördert das Clinician Scientist-Programm, das Forschung und Facharztweiterbildung verzahnt, für zunächst drei Jahre mit einer Million Euro. Das Programm startet zum 1. Januar 2019 mit sechs Stellen.

Das interdisziplinäre Programm adressiert die sogenannte „Darm-Gehirn-Achse“, die die wechselseitige Beeinflussung zwischen dem Mikrobiom im Darm, Entzündungsvorgängen und Gehirnfunktionen in den Fokus nimmt. Dass es diese Querverbindung gibt, hat sich in den vergangenen Jahren der Forschung zunehmend herausgestell¬t, ebenso wie ihre wichtige Rolle bei der Ausprägung chronischer neurologischer und internistischer Erkrankungen. Diese schließen beispielsweise die Multiple Sklerose, die Parkinson- und die Alzheimer-Krankheit sowie chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Adipositas und Diabetes ein.

„Mit diesem Programm ist neben der Facharztausbildung eine fachübergreifende klinische und wissenschaftliche Tätigkeit möglich. Die jungen Kolleginnen und Kollegen werden mit modernsten Methoden Einblicke in Struktur und Funktion von Darm und Gehirn gewinnen und durch ein besseres Verständnis der komplexen Beziehung zwischen Darm und Gehirn zu neuen Therapieoptionen beitragen. Gleichzeitig erlangen sie die nötigen Kompetenzen, um nach Abschluss des Programms selbst wissenschaftliche Arbeitsgruppen führen zu können“, so Professorin Daniela Berg, Direktorin der Klinik für Neurologie am UKSH, Campus Kiel, und Sprecherin des CS-Programms.

Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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