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19. März 2019
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Website für Betroffene geht online

Seit Anfang Dezenber 2018 können Betroffene und Angehörige auf einer neuen Webseite in eigenen Beiträgen über ihre Erfahrungen mit Depression berichten und der Erkrankung so eine Stimme geben. Die Betroffenen können für die Website schriftliche Erfahrungsberichte oder Audio- und Video-Dateien einreichen. „Wir wollen einen offenen Umgang mit Depression fördern und so Verständnis wecken für die Erkrankung, die für Außenstehende oft schwer greifbar ist“, erklären die Initiatoren des Projekts Michaela Kirst und Axel Schmidt. Ergänzt werden die sehr persönlichen Einblicke durch kurze Experten-Videos. Diese enthalten die wichtigsten Informationen über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Depression. Auch Prominente machen sich auf der Website für die Aufklärung über Depressionen stark. Neben Entertainer Harald Schmidt kommen Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich und Bloggerin Victoria van Violence zu Wort.

Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression
– Dokumentarfilm gab Anstoß für Aufklärungs-Website:
Entstanden ist die Webseite www.die-mitte-der-nacht.de aus dem Filmprojekt „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“. Für den Dokumentarfilm begleiteten Michaela Kirst und Axel Schmidt ein Jahr lang 2 an Depressionen erkrankte Frauen und eine betroffene Familie. 2016 feierte der Film Premiere und war seither in über 90 Orten in Kinovorführungen zu sehen. Unter www.deutsche-depressionshilfe.de kann der Dokumentarfilm außerdem als DVD für zuhause bestellt werden. Während der Suche nach Protagonisten für den Dokumentarfilm haben viele Menschen ihre Erfahrungen mitgeteilt. Nicht alle konnten in den Film aufgenommen werden. Es gab jedoch das Gefühl, dass es wirklich wichtig wäre, all diesen unterschiedlichen Geschichten eine Heimat zu geben.

Vorurteile und Wissenslücken:
Jedes Jahr erkranken 5,3 Millionen Menschen in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression. Die Volkskrankheit ist u.a. gekennzeichnet durch gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit, hartnäckige Schlafstörungen und das Gefühl der Ausweglosigkeit. Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, sieht immer noch großen Aufklärungsbedarf: „Wir wissen aus unseren deutschlandweiten Befragungen, dass es immer noch große Wissenslücken und Vorurteile zu Depressionen in der deutschen Bevölkerung gibt. Viele Menschen verstehen nicht, dass eine Depression eine ernstzunehmende Erkrankung ist, die jeden treffen kann und einer professionellen Behandlung bedarf. Sie verwechseln die Depression mit Sorgen oder Überforderung, die jeder einmal in seinem Alltag erlebt.“ Die Webseite gibt deshalb einen sehr persönlichen und authentischen Einblick, wie sich die Erkrankung anfühlt und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung.

Quelle: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

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