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7. Dezember 2019
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Stiftung-Schmieder-Preis 2019 an Nachwuchswissenschaftlerin verliehen

Die Psychologin Kateryna Piliavska wurde für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation mit dem Stiftung-Schmieder-Preis 2019 ausgezeichnet.
Im Rahmen des Dies academicus an der Universität Konstanz überreichte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Kliniken Schmieder, Paul-Georg Friedrich – stellvertretend für Lisa Friedrich, der Geschäftsführerin der Stiftung Schmieder für Wissenschaft und Forschung – den Preis.

Die Masterarbeiten der Preisträgerin zeichnet sich durch eine wissenschaftliche Exzellenz und einen direkten Anwendungsbezug zur Neurologischen Rehabilitation aus, so die Begründung der Jury. Frau Piliavska gibt mit ihrer Abschlussarbeit neue Impulse für die Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose.

Kateryna Piliavska, die als Psychologin in den Kliniken Schmieder Allensbach arbeitet, beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit körperlichen Symptomen bei Patienten mit Multipler Sklerose, für die es keine ausreichende medizinische Erklärung gibt. Dabei kommen sogenannte funktionelle Symptome sehr häufig vor: Ein Drittel der neurologischen Patienten ist davon betroffen. Die Symptome führen zu mehr Leidensdruck und sozialer Isolation als vergleichbare organisch erklärbare Symptomatik.

Eine rein medizinische Perspektive, die sich ausschließlich auf körperliche Beschwerden konzentriert, wird laut Frau Piliavska der Erkrankung nicht hinreichend gerecht. Mit ihren Befragungen konnte sie Zusammenhänge zwischen den funktionellen Symptomen und psychischen Faktoren wie Angst, Depression und belastenden Erfahrungen in der Kindheit feststellen. Die Nachwuchswissenschaftlerin empfiehlt daher bei der Behandlung von Multipler Sklerose die sogenannte bio-psycho-soziale Betrachtungsweise: Eine Ergänzung der medizinischen und funktionstherapeutischen Behandlung mit psychologischer Therapiearbeit.

Quelle: LURIJA INSTITUT für Rehabilitationswissenschaften und Gesundheitsforschung

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